Ringvorlesung: Citizen Science - Machen Laien die Foschung besser?

Wed, 9.10.2019, 18:15–19:45

Dr. Katrin Vohland, Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Diskutant: Prof. em. Dr. Daniel Wyler, Universität Zürich, Beirat Partizipative Wissenschaftsakademie

Rämistrasse 74, 8001 Zürich, Raum: RAI H-041

Bürgerforschung oder Citizen Science wirft die Frage nach „guter Forschung“ sehr sichtbar auf: Geht es um Erkenntnis und Wahrheit, oder geht es um gesellschaftliche Ziele und Wissenschaftsmündigkeit? Ausgehend von der Vielfalt an Praktiken werden Akteure und ihre Motivationen beleuchtet, mögliche Zielkonflikte angesprochen und Vorschläge für ihre Minimierung diskutiert.

Ringvorlesung Partizipative Wissenschaftsakademie

«Citizen Science» und andere partizipative Forschungsansätze bekommen seit einigen Jahren immer grössere Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt haben technologische Entwicklungen zu einem Boom in der Bürgerwissenschaft geführt. Die Ziele der Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern in die Wissenschaft sind vielfältig und reichen von der Stärkung benachteiligter Gruppen bis hin zur Vergrösserung von Datenbeständen.

In der Ringvorlesung diskutieren wir, was Citizen Science als Teil einer transformativen Wissenschaft ausmacht. Referent*innen und Diskutant*innen aus unterschiedlichen Disziplinen hinterfragen: Wie kann Citizen Science zu gesellschaftlich relevanter Forschung beitragen? Welches Potenzial haben partizipative Ansätze um den Dialog zwischen Gesellschaft und Forschung zu stärken? Was bedeutet exzellente Forschung für Citizen Science Projekte?

Ziel der Ringvorlesung ist es, ein differenziertes Verständnis des Konzeptes Citizen Science und dessen transformativem Potenzial zu diskutieren. Die Ringvorlesung wird von der Partizipativen Wissenschaftsakademie gemeinsam mit dem Citizen Science Center Zürich organisiert.

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